Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Staaten, den Schutz und die Sicherheit von Menschen mit Behinderungen in Gefahrensituationen und Naturkatastrophen zu gewährleisten. Was dies konkret bedeutet, wird am kommenden Samstag, dem 6. Dezember, bei einem Vortrag mit Podiumsdiskussion an der Universität Heidelberg diskutiert.
Unter dem Motto „Inklusion in Katastrophen- und Notsituationen – Gemeinsam für mehr Sicherheit und Selbstvorsorge“ laden die kommunalen Behindertenbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg, das Zentrum für Inklusion Weinheim sowie weitere Partner in den Veranstaltungsraum des Marsilius-Kollegs auf dem Campus Im Neuenheimer Feld ein.
Um 14 Uhr beginnt die Veranstaltung mit Grußworten. Im Anschluss halten Dr. Friedrich Gabel von der Universität Tübingen und Marc Groß vom DRK Landesverband den Hauptvortrag zum Projekt „KIM“ über den aktuellen Stand zur Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen in Katastrophen.
Danach folgt eine Podiumsdiskussion mit namhaften Experten. Auf dem Podium sitzen unter anderem Kreisbrandmeisterin Stefanie Heck vom Rhein-Neckar-Kreis und Vertreter des Heidelberger Bevölkerungsschutzes. Ein besonderes Angebot ist der Informationsstand „Rettung für alle – Inklusion als Stärke im Notfall“, an dem Menschen mit Behinderung selbst zu behinderungsspezifischen Bedarfen bei Vorsorge und Rettung beraten.
Die Veranstaltung ist barrierefrei, der Eintritt ist frei. Aufgrund begrenzter Raumkapazität ist eine digitale Anmeldung jedoch unbedingt erforderlich.






Rückmeldung an den Autor?