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Junge Menschen blicken immer pessimistischer auf die Zukunft

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Junge Menschen blicken immer pessimistischer auf die Zukunft
Symbolfoto

Der Pessimismus unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Umweltbundesamt in seiner aktuellen Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ mitteilt, blicken mittlerweile 73 Prozent der 14- bis 22-Jährigen pessimistisch auf die gesellschaftliche Zukunft des Landes – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Auch die Zuversicht hinsichtlich der persönlichen Zukunft hat spürbar abgenommen.

Gleichzeitig verliert der Umwelt- und Klimaschutz in der Prioritätenliste der Jugendlichen an Boden. Stuften im Jahr 2021 noch die Hälfte der Befragten dieses Thema als „sehr wichtig“ ein, ist dieser Anteil nun auf 30 Prozent gesunken. Im Vordergrund stehen für die junge Generation stattdessen die Themen Kriminalität und öffentliche Sicherheit sowie soziale Gerechtigkeit. UBA-Präsident Dirk Messner nannte die Ergebnisse besorgniserregend und forderte eine stärkere umweltpolitische Beteiligung der Jugend. Knapp 70 Prozent der Befragten gaben an, dass die Bundesregierung nicht genug für den Klimaschutz tue. Für die repräsentative Erhebung wurden rund 1.300 junge Menschen befragt.

Redaktion
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