ver.di fordert Angebot der Arbeitgeber
Im Tarifkonflikt des baden-württembergischen Groß- und Außenhandels gehen die Verhandlungen am morgigen Donnerstag in die zweite Runde. Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte, liegt für die rund 190.000 Beschäftigten im Land bislang noch kein Angebot der Arbeitgeberseite vor.
Die erste Gesprächsrunde im April war ohne Ergebnis geblieben, da die Arbeitgeber die gewerkschaftlichen Forderungen als überhöht zurückgewiesen hatten.
ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger erklärte, dass das Ausbleiben eines Angebots angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten auf großes Unverständnis bei den Mitarbeitern stoße.
Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent, mindestens aber 250 Euro mehr im Monat, sowie ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14 Euro 90 pro Stunde. Zudem soll die Ausbildungsvergütung um 150 Euro angehoben werden, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. ver.di erwartet für die morgigen Gespräche in Stuttgart ein erstes Signal der Arbeitgeberseite.













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