Im Tarifstreit des baden-württembergischen Einzel- und Versandhandels ist die erste Verhandlungsrunde für die rund 500.000 Beschäftigten ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeberseite wies die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach einem Lohnplus von pauschal 300 Euro als völlig überzogen zurück und legte kein eigenes Angebot vor.
Verhandlungsführer Wolfgang Krüger kritisierte diese Haltung scharf und verwies auf die prekäre finanzielle Lage vieler Angestellter durch die anhaltenden Preissteigerungen und die drohende Altersarmut. Neben der Gehaltserhöhung fordert ver.di zudem 150 Euro mehr für Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Da die aktuellen Verträge bereits Ende März ausgelaufen sind, drängt die Gewerkschaft auf einen schnellen Abschluss. Die Gespräche sollen am 8. Juni in Sindelfingen fortgesetzt werden.













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