Gewerkschaft ver.di weist erstes Arbeitgeberangebot nach der zweiten Verhandlungsrunde zurück
Die Verhandlungen für die rund 500.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel sind in der zweiten Runde ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber legten zwar ein erstes Angebot vor, dieses wurde von der Gewerkschaft ver.di jedoch als völlig unzureichend abgelehnt. Der Vorschlag der Arbeitgeberseite sieht nach sechs Nullmonaten eine Entgelterhöhung von zwei Prozent ab Oktober dieses Jahres und weitere 1,5 Prozent ab Juli 2027 vor, bei einer Gesamtlaufzeit von zwei Jahren.
ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger kritisierte, dass die angebotenen Mini-Anhebungen unterhalb der prognostizierten Preisentwicklung lägen und damit Reallohnverluste für die Beschäftigten bedeuteten. Dies sorge für Verärgerung in den Betrieben. Die Gewerkschaft fordert weiterhin eine pauschale Anhebung der Löhne und Gehälter um 300 Euro sowie 150 Euro mehr für Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. ver.di kündigte an, die Mitarbeiter nun über den aktuellen Stand zu informieren und über weitere Streikmaßnahmen zu beraten. Die Verhandlungen sollen am 8. Juli fortgesetzt werden.













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