Gewerbe

Keine Einigung im Groß- und Außenhandel

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Keine Einigung im Groß- und Außenhandel
Symbolfoto ©jubu

In den Tarifverhandlungen für die rund 190.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel haben die Arbeitgeber in der zweiten Runde ein erstes Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft ver.di wies den Vorstoß jedoch umgehend als völlig unzureichend zurück. Der Vorschlag der Arbeitgeber sieht eine Entgelterhöhung von 1,8 Prozent für das laufende Jahr und weitere 1,6 Prozent ab Mai 2027 vor, bei einer vertraglichen Gesamtlaufzeit von 24 Monaten.

Laut ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger würde dieses Angebot angesichts der prognostizierten Inflation reale Lohnverluste für zwei Jahre bedeuten und weit hinter den Erwartungen der Mitarbeiter zurückbleiben. Die Gewerkschaft fordert weiterhin eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent, mindestens aber um 250 Euro im Monat, sowie ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14 Euro 90 pro Stunde bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Tarifparteien wollen die Gespräche am 26. Juni fortsetzen.

Redaktion
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