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Keine Einigung in zweiter Verhandlungsrunde für den kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg

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Keine Einigung in zweiter Verhandlungsrunde für den kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg
Foto: Stadt Sinsheim

In den Tarifverhandlungen für den kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg gibt es weiterhin kein konkretes Ergebnis. Nach der zweiten Verhandlungsrunde in Stuttgart teilte die Gewerkschaft ver.di mit, dass die Arbeitgeber zwar erstmals bereit waren, grundsätzlich über die Arbeitssituation der Beschäftigten zu sprechen, jedoch weiterhin kein Angebot vorgelegt haben.

Verhandlungsführer Jan Bleckert wertete die Gesprächsbereitschaft des Kommunalen Arbeitgeberverbandes als erste Folge des Warnstreiks vom 2. Februar, betonte jedoch, dass man von einer Lösung noch weit entfernt sei. Ver.di fordert für die rund 6.700 Beschäftigten in Städten wie Stuttgart, Karlsruhe und Heilbronn unter anderem höhere Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Samstagsarbeit. Ein zentraler Kritikpunkt bleibt die aktuelle Regelung bei Überstunden, die Mehrarbeit für die Betriebe derzeit günstiger macht als zusätzliches Personal. Aufgrund der festgefahrenen Situation wurde für den 26. Februar ein zusätzlicher Verhandlungstermin vereinbart, bevor die Gespräche in die bereits geplante dritte Runde am 2. März gehen.

Redaktion
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