IHK warnt vor schlechtesten Wirtschaftsaussichten seit vier Jahren
Die wirtschaftliche Erholung in der Region Rhein-Neckar hat durch den Iran-Krieg einen spürbaren Dämpfer erhalten.
Wie die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar in ihrer aktuellen Frühsommer-Umfrage mitteilt, blicken die Unternehmen so pessimistisch auf ihre kommenden Geschäfte wie seit vier Jahren nicht mehr. Der IHK-Konjunkturklimaindex sank deutlich unter die Wachstumsschwelle auf 96 Punkte.
Laut IHK-Hauptgeschäftsführer Axel Nitschke ist die aktuelle Geschäftslage zwar noch weitgehend stabil, doch belasten höhere Energiepreise, steigende Zinsen und eine schwache Inlandsnachfrage die Betriebe massiv. Besonders hart trifft es den Einzelhandel, wo eine ausgeprägte Kaufzurückhaltung herrscht.
In der Folge fahren viele Industriebetriebe ihre Investitions- und Beschäftigungspläne zurück. Einzig der Dienstleistungssektor behauptet sich derzeit noch im positiven Bereich. Neben den geopolitischen Spannungen fordern die Unternehmen von der Bundesregierung endlich verlässliche Reformen in der Steuer- und Rentenpolitik, um den Strukturproblemen am Wirtschaftsstandort entgegenzuwirken.













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