Land Baden-Württemberg verbucht deutliche Mehreinnahmen
Das Land Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld durch den Kauf von Immobilien und Grundstücken eingenommen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, beliefen sich die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer im Jahr 2025 auf rund 2,16 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von fast 19 Prozent oder rund 340 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Von diesem Plus profitieren auch die Kommunen im Land, an die knapp 39 Prozent der Summe fließen. Regional gibt es dabei jedoch starke Unterschiede. Mehr als die Hälfte der landesweiten Mehreinnahmen entfiel auf den Regierungsbezirk Stuttgart. Den stärksten nominalen Zuwachs unter den Landkreisen verzeichnete der Rhein-Neckar-Kreis mit einem Plus von knapp elf Millionen Euro.
Bei den kreisfreien Städten konnte die Landeshauptstadt Stuttgart nach herben Verlusten im Vorjahr ihre Einnahmen wieder um mehr als die Hälfte steigern; auch Heidelberg und Freiburg verbuchten deutliche Zuwächse. Einen drastischen Einbruch von 20 Prozent gab es hingegen im Landkreis Biberach. Die Statistiker führen extreme Schwankungen dieser Art auf lokale Sondereffekte und Einzelfälle zurück.












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