Autofahrer müssen in ganz Deutschland derzeit wieder tief in die Tasche greifen. Nach einer aktuellen Bundesländer-Auswertung des ADAC liegen die Spritpreise nach dem Ende des Tankrabatts und infolge der Spannungen im Nahen Osten flächendeckend über der Marke von zwei Euro. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit im Saarland, wo der Liter Super E10 im Schnitt zwei Euro fünf kostet, dicht gefolgt von Berlin. Sachsen bildet mit knapp zwei Euro zehn das Schlusslicht. Beim Diesel ist Berlin mit zwei Euro acht am billigsten, während in Hessen mit über zwei Euro zwölf am meisten gezahlt werden muss.
Nach Angaben des Verkehrsclubs zeigt die Statistik deutlich, wie wichtig der lokale Wettbewerb ist. In Stadtstaaten und dicht besiedelten Regionen sorgt das dichte Tankstellennetz für mehr Preisdruck, während in dünn besiedelten Flächenländern mangels Konkurrenz oft höhere Preise verlangt werden. Der ADAC kritisiert das Preisniveau insgesamt als deutlich überhöht und rät Verbrauchern, Preise vor dem Tanken genau zu vergleichen.













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