Was bringt Steuersenkung und ein neues Preismodell ab April
Autofahrer in Deutschland müssen derzeit so tief für Kraftstoff in die Tasche greifen wie seit Jahren nicht mehr. Laut aktueller ADAC-Auswertung ist der Dieselpreis binnen einer Woche um über 12 Cent auf durchschnittlich 2,29 Euro pro Liter gestiegen.
Damit liegt der Preis nur noch hauchdünn unter dem Allzeithoch von 2022. Auch Super E10 verteuerte sich deutlich auf im Schnitt 2,07 Euro. Hauptgrund für die Preissprünge ist der gestiegene Ölpreis infolge des Krieges im Iran und der damit verbundenen Unsicherheit in der Golfregion.
Als Sofortmaßnahme zur Entlastung fordert der ADAC eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer, was die Preise um etwa 15 Cent pro Liter drücken könnte.
Unterdessen plant die Bundesregierung zum 1. April die Einführung des sogenannten „Österreich-Modells“: Tankstellen dürfen ihre Preise dann nur noch einmal täglich – um 12 Uhr mittags – anheben, Senkungen sind hingegen jederzeit möglich. Damit würde der günstigste Tankzeitpunkt künftig kurz vor Mittag liegen. Bis dahin empfiehlt der Automobilclub weiterhin, vor allem in den Abendstunden zu tanken und Preise per App zu vergleichen.














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