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Landesagentur für Fachkräftezuwanderung zieht nach erstem Jahr positive Bilanz

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Ein Jahr nach ihrem Start hat die baden-württembergische Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften, kurz LZF, eine erfolgreiche erste Bilanz gezogen.

Die zentrale Anlaufstelle, die im April 2025 ihre Arbeit aufnahm, hat im ersten Jahr rund 3.000 Anträge bearbeitet und bereits 1.500 Vorabzustimmungen erteilt. Das Ziel der Behörde ist es, Wirtschaft und Gesundheitseinrichtungen im Land schneller mit internationalen Fachkräften zu versorgen.

Die Regierungspräsidentinnen von Karlsruhe und Stuttgart, Sylvia M. Felder und Susanne Bay, hoben besonders die Geschwindigkeit der Verfahren hervor. Im Schnitt vergehen zwischen der Vereinbarung und der Vorabzustimmung nur 22 Tage. Die Agentur arbeitet vollständig papierlos und digital, was laut Felder ein entscheidender Standortvorteil im internationalen Wettbewerb sei.

Während das Regierungspräsidium Karlsruhe Anträge aus der Wirtschaft bearbeitet, kümmert sich das Regierungspräsidium Stuttgart um den Gesundheits- und Pflegesektor. Die LZF agiert als Ergänzung zu den kommunalen Ausländerbehörden und bietet Unternehmen sowie Fachkräften eine spezialisierte Beratung über eine Hotline und ein Online-Portal an. Das Informationsangebot soll im laufenden Jahr 2026 weiter ausgebaut werden.

Redaktion
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