Vor einem halben Jahr hat die Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften, kurz LZF, in Baden-Württemberg ihre Arbeit aufgenommen. Bereits nach sechs Monaten zeigt sich, dass die LZF zu einem zentralen Akteur bei der Fachkräfteeinwanderung aus dem Ausland geworden ist.
Die Agentur konzentriert sich auf das sogenannte beschleunigte Fachkräfteverfahren, das Arbeitgebenden einen schnelleren Weg zur Einstellung internationaler Fachkräfte bieten soll. Seit dem Start am 1. April 2025 wurden rund 1.500 Anträge gestellt. Davon konnten bereits rund 700 erfolgreich mit der Erteilung einer Vorabzustimmung abgeschlossen werden. Diese Vorabzustimmung verkürzt die Wartezeiten für ein Visum bei den deutschen Auslandsvertretungen erheblich.
Die Regierungspräsidentinnen Sylvia M. Felder aus Karlsruhe und Susanne Bay aus Stuttgart, in deren Häusern die LZF angesiedelt ist, betonten, dass die Agentur Hürden abbaue und wertvolle Impulse für eine gute Zusammenarbeit gebe.
Die LZF nutzt eine komplett digitale Antragsbearbeitung und bearbeitet die anerkennungsrechtlichen und ausländerrechtlichen Aspekte parallel. Sowohl die Wirtschaft als auch der Gesundheits- und Pflegesektor melden positive Rückmeldungen. Die ersten Monate hätten gezeigt, wie groß der Bedarf an einer zentralen Anlaufstelle im Land ist. Die LZF versteht sich nicht nur als Servicestelle, sondern als aktive Gestalterin gelingender Fachkräfteeinwanderung.














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