Dialog zwischen Bauhof, Landwirten und Naturschutz gefördert
Die Stadtverwaltung Sinsheim lud Vertreter verschiedener Interessensgruppen zu einem Landschaftspflegetag auf Gemarkung Rohrbach ein. Ziel war es, die Interessenskonflikte bei der Pflege von Gräben und Gehölzen zu besprechen und Kompromisse zu erarbeiten.
Die Pflege von rund 240 Kilometern Fließgewässer und Gräben sowie unzähligen Kilometern Hecken durch den städtischen Bauhof muss neben Naturschutz und Landschaftsästhetik auch die Verkehrssicherheit und die Nutzbarkeit für die Landwirtschaft berücksichtigen.
Die Teilnehmer, darunter Landwirte, Vertreter der Unteren Landwirtschaftsbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde, diskutierten über die verschiedenen Zielsetzungen. Nach der Vorführung der üblichen Verfahren zur Graben- und Heckenpflege wurde deutlich: Praktikable Lösungen erfordern vor allem eine gute Kommunikation zwischen den Beteiligten.
Die Bauhofmitarbeiter setzten die diskutierten Maßnahmen direkt um, indem sie Sträucher „auf den Stock“ setzten und einzelne ältere Bäume entnahmen, um die Struktur- und Artenvielfalt zu fördern. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Austauschformat in Zukunft unbedingt wiederholt werden soll.













Rückmeldung an den Autor?