Unmittelbar vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber noch einmal deutlich erhöht. Am heutigen Dienstag legten rund 1.900 Beschäftigte in den Regionen Karlsruhe, Tübingen, Heidelberg und Mannheim ganztägig die Arbeit nieder. Auch Mitarbeiter der AOK beteiligten sich erneut an den Kundgebungen.
Bei der zentralen Versammlung in Karlsruhe forderte Landesbezirksleiterin Maike Schollenberger die Arbeitgeber auf, die Realität im Wettbewerb um Arbeitskräfte anzuerkennen. Sie verwies auf überdurchschnittlich lange Arbeitszeiten und ein im Vergleich zu niedriges Gehaltsniveau im Landesdienst. In Tübingen warnte die stellvertretende ver.di-Chefin Hanna Binder zudem vor angestrebten Neuregelungen bei der Eingruppierung, die zu grundsätzlichen Verschlechterungen für das Personal führen könnten. Das Signal der Streikenden für die morgen in Potsdam beginnenden Gespräche sei klar: Deutliche Gehaltssteigerungen bei einer kurzen Laufzeit des neuen Tarifvertrags.
















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