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Mehr als eine Million Autos mit alternativem Antrieb

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Mehr als eine Million Autos mit alternativem Antrieb
©JUBU

Neuer Höchststand Anfang 2026

Zum 1. Januar 2026 waren in Baden-Württemberg erstmals mehr als eine Million Autos mit alternativen Antrieben zugelassen. Insgesamt waren es genau 1.001.251 Fahrzeuge.

Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Jahr davor. Die Zahl nahm um 18 Prozent zu, das entspricht rund 155.000 zusätzlichen Fahrzeugen. Die Daten stammen vom Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Was zu alternativen Antrieben zählt

Zu den alternativen Antrieben gehören verschiedene Technologien. Dazu zählen reine Elektroautos, sogenannte Battery Electric Vehicles, aber auch Fahrzeuge mit Hybridantrieb oder Gasantrieb.

Diese Fahrzeuge gelten als umweltfreundlicher als klassische Autos mit Benzin- oder Dieselmotor.

Gesamtzahl der Autos steigt nur leicht

Im Vergleich dazu ist die Gesamtzahl aller Autos im Land nur wenig gewachsen. Insgesamt waren rund 6,99 Millionen Pkw zugelassen. Das entspricht einem Plus von nur 0,3 Prozent.

Der Grund dafür ist, dass gleichzeitig viele ältere Fahrzeuge abgemeldet wurden. Dabei handelt es sich vor allem um Autos mit Verbrennungsmotor.

Anteil bleibt noch relativ niedrig

Trotz des starken Wachstums machen Autos mit alternativen Antrieben weiterhin nur einen Teil des gesamten Fahrzeugbestands aus.

Ihr Anteil liegt bei 14,3 Prozent. Das bedeutet, dass weiterhin die große Mehrheit der Autos mit herkömmlichen Antrieben unterwegs ist.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Ein Blick auf die Regionen zeigt deutliche Unterschiede. In den Städten ist der Anteil von Autos mit alternativen Antrieben höher als in ländlichen Kreisen.

Trotzdem gibt es eine wichtige Entwicklung: Anfang 2026 liegt der Anteil in allen Stadt- und Landkreisen erstmals im zweistelligen Bereich. In jedem Kreis sind also mindestens 11 Prozent der Autos mit alternativen Antrieben ausgestattet.

Im Jahr zuvor gab es noch mehrere Kreise, in denen der Anteil unter zehn Prozent lag.

Vergleich mit Deutschland

Deutschlandweit liegt der Anteil von Autos mit alternativen Antrieben bei 13,6 Prozent. Baden-Württemberg liegt mit 14,3 Prozent leicht darüber.

Von den 44 Stadt- und Landkreisen im Land liegen 14 über dem Landesdurchschnitt. 21 Kreise erreichen sogar Werte über dem bundesweiten Durchschnitt.

Unterschiede bei privaten und gewerblichen Haltern

Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei den Fahrzeughaltern. In den Städten sind viele Elektroautos und Plug-in-Hybride auf Unternehmen zugelassen.

In der Landeshauptstadt Stuttgart liegt der Anteil der gewerblichen Halter bei 69,1 Prozent. Auch in Freiburg, Mannheim und Karlsruhe sind die Anteile hoch.

In ländlichen Regionen ist es umgekehrt. Dort sind die meisten Fahrzeuge dieser Art in privater Hand. Im Landkreis Waldshut liegt der Anteil privater Halter bei 71,9 Prozent, im Alb-Donau-Kreis bei 70,7 Prozent.

Insgesamt betrachtet sind in Baden-Württemberg 45,6 Prozent der Elektroautos und Plug-in-Hybride gewerblich zugelassen, während 54,4 Prozent auf private Halter entfallen.

Redaktion
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