Anteil an der Bevölkerung bleibt fast gleich
Ende November 2025 lebten in Baden-Württemberg rund 11,25 Millionen Menschen. Darunter waren etwa 2,06 Millionen ausländische Staatsangehörige. Das teilt das Statistisches Landesamt Baden-Württemberg mit.
Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Gesamtbevölkerung lag damit bei 18,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Wert kaum verändert. Ende 2024 lebten rund 2,05 Millionen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Land. Damals lag der Anteil bei 18,2 Prozent.
Türkische Staatsangehörige bleiben größte Gruppe
Die größte ausländische Bevölkerungsgruppe in Baden-Württemberg bilden weiterhin Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit. Insgesamt lebten Ende 2025 rund 265.975 türkische Staatsangehörige im Südwesten.
An zweiter Stelle folgen Ukrainerinnen und Ukrainer. Ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres nochmals deutlich an. Ende 2025 lebten rund 189.460 ukrainische Staatsangehörige im Land. Das waren 11.785 mehr als im Vorjahr.
Menschen mit rumänischer Staatsangehörigkeit lagen mit 179.745 Personen auf dem dritten Platz. Im Jahr zuvor hatten sie noch Rang zwei belegt. Italienische Staatsangehörige folgen mit 173.210 Personen auf Platz vier.
Große Unterschiede zwischen Stadt und Land
Die ausländische Bevölkerung verteilt sich nicht gleichmäßig über Baden-Württemberg. Besonders in größeren Städten leben viele Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Gründe dafür sind unter anderem Arbeitsplätze, Hochschulen und eine gute Infrastruktur.
Den höchsten Ausländeranteil hatte Ende 2025 der Stadtkreis Pforzheim mit 31,5 Prozent. Dahinter folgen die Stadtkreise Heilbronn mit 30,8 Prozent und Mannheim mit 27,9 Prozent.
In ländlicheren Regionen ist der Anteil deutlich niedriger. Im Neckar-Odenwald-Kreis und im Main-Tauber-Kreis lag er jeweils bei 12,5 Prozent.
Unterschiedliche Datenquellen
Die Zahlen stammen aus zwei verschiedenen Quellen. Für die Gesamtzahl der ausländischen Bevölkerung wird die sogenannte Bevölkerungsfortschreibung genutzt. Für genaue Angaben zu einzelnen Staatsangehörigkeiten dient das Ausländerzentralregister.
Dadurch können sich einzelne Zahlen unterscheiden. Gründe dafür sind verschiedene Erfassungsmethoden und unterschiedliche Wege der Datenerhebung.













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