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Mehr Eier als je zuvor in Baden-Württemberg

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Mehr Eier als je zuvor in Baden-Württemberg
©Pixabay

Produktion erreicht neuen Höchststand

Im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 702 Millionen Eier erzeugt. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit wurde ein neuer Höchstwert erreicht.

Nach Angaben des Statistisches Landesamt Baden-Württemberg lag auch die Zahl der Legehennen auf einem hohen Niveau. Im Durchschnitt wurden 2,37 Millionen Hennen gehalten, das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg auch die sogenannte Legeleistung, also wie viele Eier eine Henne im Durchschnitt legt. Eine Henne kam im Jahr 2025 auf etwa 296 Eier. Das sind etwas mehr als im Vorjahr und rund 11 Eier mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Anteil am bundesweiten Eiermarkt

In ganz Deutschland wurden im Jahr 2025 rund 13,7 Milliarden Eier produziert. Baden-Württemberg hatte daran einen Anteil von 5,1 Prozent.

Das Bundesland mit der mit Abstand größten Eierproduktion ist Niedersachsen. Dort wurden etwa 40 Prozent aller Eier in Deutschland erzeugt.

Entwicklung bei Bio-Eiern

Auch bei ökologisch erzeugten Eiern gab es einen leichten Anstieg. Die Produktion lag 2025 bei 73 Millionen Eiern. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Allerdings fällt auf, dass das Wachstum in diesem Bereich deutlich langsamer geworden ist. In den zehn Jahren davor lag der jährliche Zuwachs im Durchschnitt noch bei etwa 9 Prozent.

Da die gesamte Eierproduktion stärker gestiegen ist als die Bio-Produktion, ist der Anteil der Bio-Eier leicht gesunken. Er lag 2025 bei 10,4 Prozent, im Jahr davor waren es noch 10,7 Prozent. Deutschlandweit ist der Anteil höher und beträgt 14,6 Prozent.

Welche Haltungsformen dominieren

Die meisten Eier in Baden-Württemberg stammen aus der sogenannten Bodenhaltung. Dabei bewegen sich die Hennen frei im Stall, aber nicht im Freien.

Im Jahr 2025 kamen 57,6 Prozent aller Eier aus dieser Haltungsform. Das entspricht 404 Millionen Eiern. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Produktion in der Bodenhaltung um 4,7 Prozent gestiegen.

Andere Haltungsformen wie Freilandhaltung oder ökologische Haltung spielen ebenfalls eine Rolle, erreichen aber deutlich geringere Anteile an der Gesamtproduktion.

Redaktion
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