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Metropolregion Rhein-Neckar fordert in Berlin zügigen Ausbau zentraler Bahntrassen

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Es geht auch um Planungssicherheit

Eine Delegation der Metropolregion Rhein-Neckar hat in Berlin massiven Druck auf die Bundespolitik für den Ausbau wichtiger Schienenprojekte gemacht. Im Zentrum der Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium standen die Neubaustrecken zwischen Frankfurt, Mannheim und Karlsruhe. Diese gelten als strategische Nadelöhre für den gesamten süddeutschen Schienenverkehr.

Was hat das Treffen gebracht?

Landrat Stefan Dallinger und der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht betonten bei dem Treffen die Geschlossenheit der Region. Das Ministerium bewertete die aktuelle Vorzugsvariante für die Strecke nach Karlsruhe grundsätzlich positiv. Für die Trasse Frankfurt–Mannheim soll bereits im ersten Quartal die parlamentarische Befassung beginnen. Ein kritischer Punkt bleibt jedoch die derzeit unsichere Finanzierung des viergleisigen Ausbaus zwischen Mannheim und Heidelberg. Die Region fordert zudem, bei der Durchquerung Mannheims Tunnel-Lösungen und ein Tiefbahnhofgleis verbindlich einzuplanen, um die Lärmbelastung für die Anwohner zu minimieren. Um die Umsetzung dieser komplexen Vorhaben zu beschleunigen, wird nun die Gründung einer eigenen Projektgesellschaft für den Bahnknoten Rhein-Neckar geprüft.

Redaktion
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