Das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises warnt vor den negativen Folgen von Abfällen und Grünschnitt in den Wäldern der Region. Da wegen der anhaltenden Sommerhitze besonders viele Erholungssuchende den kühlenden Schatten der Bäume aufsuchen, bleibt laut Behörde auch immer mehr Müll zurück. Schon kleinste Mengen wie Bonbonpapier oder Reste von Luftballons verbleiben über Jahrhunderte in der Natur und zerfallen zu Mikroplastik. Auch vermeintlich harmloser Grünschnitt aus dem Garten stellt eine Gefahr dar, da mit ihm invasive, nicht-heimische Pflanzenarten eingeschleppt werden können, die die heimische Flora verdrängen.
Während die Fälle größerer illegaler Müllentsorgungen erfreulicherweise zurückgehen, drohen den Verursachern empfindliche Bußgelder von fünfzig bis zu mehreren tausend Euro. Die Forstämter unterstützen daher vermehrt Initiativen wie den bundesweiten „Forest Cleanup Day“, bei dem seit 2022 bereits über einundsiebzig Tonnen Müll aus den Wäldern entfernt wurden, und appellieren an die Eigenverantwortung der Waldbesucher.














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