In der Metropolregion Rhein-Neckar wurde heute der Startschuss für die regional abgestimmte Ersthelfer-Alarmierung gegeben. Die Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN) beschloss gemeinsam mit den Integrierten Leitstellen eine Kooperationsvereinbarung zur bereichsübergreifenden, smartphonebasierten Alarmierung von Ersthelfern.
Der Schritt gilt als Meilenstein, da er ein historisch gewachsenes, uneinheitliches System in eine zukunftsfähige, gemeinsame Struktur überführt. Bei medizinischen Notfällen soll durch die digital eingebundenen, qualifizierten Ersthelfer das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes verkürzt werden.
Die Vereinbarung regelt unter anderem die gegenseitige Alarmierung registrierter Ersthelfender bei Notfällen sowie gemeinsame Mindeststandards für Qualifikation und Datenschutz. Alle beteiligten Stadt- und Landkreise haben sich dabei auf die gemeinsame Nutzung des Systems KATRETTER verständigt.
Landrat Stefan Dallinger, Vorsitzender der Verbandsversammlung, würdigte den Beschluss als Beweis für entschlossenes, gemeinsames Handeln, das Leben retten wird. Die technische Harmonisierung des Systems ist bereits abgeschlossen, was den unmittelbaren Übergang in den Wirkbetrieb ermöglicht.








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