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Politik fordert zügigen Ausbau des Schienenknotens Rhein-Neckar

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Politik fordert zügigen Ausbau des Schienenknotens Rhein-Neckar
V.l.: Dietmar Maier (Geschäftsbereichsleiter Leistungsangebot VRN GmbH), Dr. Michael Winnes (Geschäftsführer VRN GmbH), Elke Zimmer (Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Verkehr, Mitglied des Landtags Baden-Württemberg), Dr. Lea Heidbreder (Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz), Raoul Schmidt-Lamontain (Bürgermeister der Stadt Heidelberg für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität), Raymond Höptner (Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz). Foto: VRN GmbH

VRN-Dialog beim Maimarkt

Die Modernisierung der Bahninfrastruktur in der Metropolregion Rhein-Neckar muss deutlich beschleunigt werden. Das ist das zentrale Ergebnis einer Dialogveranstaltung des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar auf dem Mannheimer Maimarkt. Vertreter aus Politik und Fachwelt diskutierten dort über die massiven Engpässe im regionalen Schienennetz, die zunehmend die Stabilität des gesamten Systems gefährden.

Anhand eines interaktiven Modells verdeutlichte der VRN, wie stark einzelne überlastete Streckenabschnitte den Pendler-, Güter- und Fernverkehr in der gesamten Region ausbremsen. Heidelbergs Mobilitätsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain forderte in diesem Zusammenhang eine verbindliche Finanzierungszusage des Bundes, insbesondere für den viergleisigen Ausbau zwischen Heidelberg-Wieblingen und dem Hauptbahnhof. Auch die baden-württembergische Verkehrsstaatssekretärin Elke Zimmer unterstrich, dass ein leistungsfähiger Knoten Rhein-Neckar für das gesamte Verkehrsnetz des Landes von entscheidender Bedeutung sei. Weitere Verzögerungen bei der Planung und Umsetzung der Bauvorhaben würden laut den Teilnehmern nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts gefährden.

Redaktion
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