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Preise stiegen langsamer zum Jahresende

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Preise stiegen langsamer zum Jahresende

Inflation im Dezember 2025

Im Dezember 2025 lagen die Verbraucherpreise in Baden-Württemberg um 1,9 Prozent höher als im gleichen Monat des Vorjahres. Diese Veränderung wird als Inflationsrate bezeichnet. Im Vergleich zum November 2025 stiegen die Preise nur leicht. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich um 0,2 Prozent und erreichte einen Stand von 122,6. Als Grundlage dient dabei das Jahr 2020, das mit dem Indexwert 100 festgelegt ist.

Preisentwicklung im gesamten Jahr

Über das ganze Jahr 2025 betrachtet stiegen die Verbraucherpreise in Baden-Württemberg durchschnittlich um 2,4 Prozent. Damit fiel die Teuerung etwas höher aus als im Jahr 2024, in dem die Preise im Schnitt um 2,2 Prozent zulegten. Insgesamt zeigt sich, dass sich der Preisanstieg 2025 auf einem moderaten Niveau bewegte.

Nahrungsmittel im Monatsvergleich

Im Dezember 2025 wurden Nahrungsmittel gegenüber dem Vormonat leicht günstiger. Die Preise sanken insgesamt um 0,1 Prozent. Besonders deutlich gingen die Preise für Speisefette und Speiseöle zurück. Auch Milch, andere Molkereiprodukte und Eier wurden billiger. Gleichzeitig verteuerten sich andere Lebensmittel. Vor allem Gemüse und Obst kosteten im Dezember mehr als im November.

Nahrungsmittel im Jahresvergleich

Verglichen mit dem Dezember 2024 lagen die Nahrungsmittelpreise im Dezember 2025 insgesamt leicht höher. Der Anstieg betrug 0,2 Prozent. Innerhalb der einzelnen Produktgruppen gab es jedoch große Unterschiede. Deutlich teurer wurden zum Beispiel Konfitüren, Marmeladen und Honig sowie Kaffee. Günstiger als ein Jahr zuvor waren vor allem pflanzliche Öle und Zucker.

Energiepreise weiter rückläufig

Die Energiepreise gingen im Dezember 2025 im Vergleich zum November leicht zurück. Insgesamt sanken sie um 0,4 Prozent. Heizöl und Kraftstoffe wurden günstiger. Auch im Vergleich zum Dezember 2024 lagen die Energiepreise niedriger. Besonders stark fiel der Rückgang bei Heizöl aus. Benzin war etwas günstiger, während Diesel teurer wurde. Die Preise für Gas, einschließlich der Betriebskosten, stiegen leicht an.

Kerninflation bleibt höher

Die Kerninflation betrachtet nur die Preisentwicklung ohne Nahrungsmittel und Energie, da diese stark schwanken können. Im Dezember 2025 stieg sie gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Kerninflation bei 2,4 Prozent. Damit lag sie weiterhin über der allgemeinen Inflationsrate von 1,9 Prozent und zeigt, dass viele andere Waren und Dienstleistungen stärker im Preis gestiegen sind.

Vorläufige Ergebnisse und Basisjahr

Die Angaben beruhen auf vorläufigen Berechnungen. Die endgültigen Zahlen werden im Januar 2026 veröffentlicht. Der Verbraucherpreisindex wird regelmäßig überarbeitet und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Seit Anfang 2023 ist das Jahr 2020 die Bezugsgröße, deren durchschnittliches Preisniveau als Indexwert 100 gilt.

Redaktion
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