Inflation im Januar 2026
Im Januar 2026 lagen die Verbraucherpreise in Baden-Württemberg höher als ein Jahr zuvor. Die Inflationsrate betrug 2,1 Prozent. Damit war das Leben im Durchschnitt etwas teurer als im Januar 2025. Im Vergleich zum Dezember 2025 änderte sich das allgemeine Preisniveau jedoch nicht. Der Verbraucherpreisindex blieb unverändert bei 122,6. Als Basis dient das Jahr 2020, dessen durchschnittliches Preisniveau mit dem Wert 100 festgelegt ist.
Nahrungsmittel werden teurer
Bei den Nahrungsmitteln stiegen die Preise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent. Besonders deutlich verteuerten sich Gemüse sowie Zucker, Süßwaren und Desserts. Gleichzeitig gingen die Preise für Fleisch und Fleischwaren leicht zurück. Im Vergleich zum Januar 2025 lagen die Nahrungsmittelpreise insgesamt 2,3 Prozent höher. Vor allem Zucker, Süßwaren und Desserts kosteten deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Dagegen blieben Speisefette und Speiseöle weiter günstiger.
Unterschiedliche Entwicklung bei Energie
Die Energiepreise nahmen im Januar 2026 gegenüber Dezember leicht zu. Insgesamt stiegen sie um 0,7 Prozent. Besonders stark verteuerten sich Kraftstoffe. Auch feste Brennstoffe wurden teurer. Gleichzeitig sanken die Preise für Strom, Gas und Heizöl. Im Vergleich zum Januar 2025 lagen die Energiepreise insgesamt niedriger. Vor allem Heizöl und Strom waren deutlich günstiger als ein Jahr zuvor, während Kraftstoffe im Jahresvergleich teurer wurden.
Kerninflation leicht rückläufig
Die Kerninflation betrachtet die Preisentwicklung ohne Nahrungsmittel und Energie, da diese oft stärker schwanken. Im Januar 2026 ging die Kerninflation gegenüber dem Vormonat leicht zurück. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie bei 2,3 Prozent und damit weiterhin etwas über der allgemeinen Inflationsrate von 2,1 Prozent. Das zeigt, dass viele andere Waren und Dienstleistungen stärker im Preis gestiegen sind als das Gesamtpreisniveau.
Vorläufige Zahlen und Basisjahr
Die Angaben für Januar 2026 beruhen auf vorläufigen Berechnungen. Die endgültigen Ergebnisse werden Anfang Februar 2026 veröffentlicht. Der Verbraucherpreisindex wird regelmäßig überarbeitet und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Seit Anfang 2023 ist das Jahr 2020 die Bezugsgröße, deren durchschnittliches Preisniveau als Indexwert 100 dient.













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