Mineralöle bleiben wichtigste Energiequelle
Der Primärenergieverbrauch in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes sank der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf rund 1.100 Petajoule.
Als Hauptgründe für den anhaltenden Rückgang nennen die Statistiker den geringeren Einsatz fossiler Energieträger wie Steinkohle und Mineralöle sowie den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie.
Wichtigste Energiequelle im Land blieben mit einem Anteil von gut 40 Prozent dennoch die Mineralöle, gefolgt von Erdgas mit rund 22 Prozent. Die erneuerbaren Energien lagen mit einem Anteil von gut 20 Prozent an dritter Stelle, wobei die Biomasse hier den größten Beitrag leistete.
Da die landeseigene Stromerzeugung um über acht Prozent zurückging, musste Baden-Württemberg deutlich mehr Strom importieren: Die Nettostrombezüge aus anderen Bundesländern und dem Ausland stiegen um gut neun Prozent. Beim tatsächlichen Endenergieverbrauch machten die privaten Haushalte und Kleinverbraucher mit fast der Hälfte den größten Teil aus, gefolgt vom Verkehrssektor und der Industrie.












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