Stärkung der Bio-Kontrollen in Baden-Württemberg
In Kraichtal-Oberacker hat sich Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder über die Arbeit der landesweiten Ökokontrollbehörde informiert.
Beim Besuch der regionalen Streuobstinitiative im Landkreis Karlsruhe betonte Felder die Bedeutung eines lückenlosen Überwachungssystems für Bio-Produkte. Ziel der Behörde sei es, sicherzustellen, dass gesetzliche Vorgaben vom Erzeuger bis zum fertigen Produkt strikt eingehalten werden.
Die im Regierungspräsidium Karlsruhe angesiedelte Ökokontrollbehörde überwacht in ganz Baden-Württemberg die Einhaltung der EU-Öko-Verordnung bei Erzeugung, Vermarktung und Import.

Teilnehmer, v.l.n.r. Andreas Löber, Dr. Ulrich Kraft, Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, Patrick Schreieck, Hans-Martin Flinspach, Dr. Kirsten Köppler
Bildrechte: Regierungspräsidium Karlsruhe
Beate Gröbert, Leiterin der Behörde, erklärte, dass nur standardisierte Kontrollen das Vertrauen der Verbraucher in Bio-Lebensmittel dauerhaft sichern könnten. Am Beispiel des Streuobstanbaus wurde zudem deutlich, wie die Öko-Zertifizierung zum Erhalt der Landschaft und zur Biodiversität beiträgt. Hans-Martin Flinspach, Vorsitzender der Streuobstinitiative, hob hervor, dass erst die Zertifizierung die nötige Wertschöpfung schaffe, um die Pflege der Streuobstwiesen wirtschaftlich attraktiv zu machen.
Den Abschluss des Termins bildete eine Besichtigung der Flächen per Planwagen.












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