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Regierungspräsidium Karlsruhe kürt Sieger der Ackerwildkraut-Meisterschaft 2026

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Regierungspräsidium Karlsruhe kürt Sieger der Ackerwildkraut-Meisterschaft 2026
Venuskamm (Scandix pecten-veneris). Bildrechte: G. Hagedorn

Auszeichnung für den Artenschutz

Auf dem Grünkernfest in Walldürn-Gottersdorf sind die erfolgreichsten Landwirte der diesjährigen Ackerwildkraut-Meisterschaft ausgezeichnet worden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe würdigte damit Betriebe aus dem Neckar-Odenwald-Kreis für ihren vorbildlichen Spagat zwischen Landwirtschaft und biologischer Vielfalt.

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Beim Grünkernfest in Gottersdorf wurden die fünf Sieger der Ackerwildkrautmeisterschaft 2026 gekürt.
v.l.n.r.: Judith Knebel, Dr. Achim Brötel, Tobias Eisenhauer, Karl Binnig, Fran Fellmann, Christian Münch, Felix Heinrich, Jürgen Heinrich, Susanne Diebold, Daniel Raddatz, Dr. Ulrich Kraft; Bildrechte: RPK (Büttner)


Im Neckar-Odenwald-Kreis ist das Engagement von Landwirten für den Naturschutz gewürdigt worden. Am gestrigen Sonntag, den 12. Juli 2026, fand auf dem Grünkernfest in Walldürn-Gottersdorf die Siegerehrung der diesjährigen Ackerwildkraut-Meisterschaft statt. Umwelt-Abteilungspräsidentin Susanne Diebold hob hervor, dass Ackerwildkräuter einen unschätzbaren Wert für die Artenvielfalt auf den Feldern darstellen, obwohl fast jede zweite dieser oft unscheinbaren Pflanzenarten mittlerweile auf der Roten Liste steht.

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Der anschließende Ackerwildkrautspaziergang führte auch durch den Bauerngarten des Freilandmuseums.
Bildrechte: RPK (Büttner)

Ausgelobt von der Unteren Naturschutzbehörde und finanziert aus Landesmitteln, hatten sich zehn Betriebe um die Auszeichnung beworben. Den mit jeweils 500 Euro dotierten ersten Hauptpreis teilen sich in diesem Jahr Christian Münch aus Waldbrunn sowie Frank Fellmann aus Schefflenz. Einen Sonderpreis für eine herausragende Artenvielfalt von über 80 verschiedenen Wildkrautarten auf seiner Fläche erhielt Tobias Eisenhauer aus Hardheim. Neben der Ehrung der Preisträger informierte das Regierungspräsidium die Besucher des Festes im „Ökomobil“, einem rollenden Naturschutzlabor, über die ökologische Bedeutung seltener Feldpflanzen wie dem vom Aussterben bedrohten Venuskamm.

Redaktion
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