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Rhein-Neckar-Kreis will mehr für Kinder psychisch-belasteter Eltern tun

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Symbolbild Bevoelkerungsprognose
Symbolfoto: pixabay
Sozialer Ausschuss berät über Hilfe für Kinder psychisch- und suchtbelasteter Eltern

Die Sitzung findet am Dienstag im Landratsamt Heidelberg statt: Kreisseniorenplan und Förderung der Kommunalen Pflegekonferenz stehen ebenfalls auf der Agenda

Am Dienstag, den 14. November, 14 Uhr, wird der Ausschuss für Soziales des Kreistags im Landratsamt in Heidelberg tagen. In dieser öffentlichen Sitzung stehen bedeutende Themen auf der Tagesordnung, darunter eine Rahmenkonzeption für Angebote zur Unterstützung von Kindern psychisch- und suchtbelasteter Eltern. Ebenfalls auf der Agenda stehen die Umsetzung des Kreisseniorenplans für den Rhein-Neckar-Kreis sowie die Förderung der Kommunalen Pflegekonferenz.

Die Diskussion über Möglichkeiten zur Verbesserung der Unterstützung von Kindern psychisch- und suchtbelasteter Eltern nimmt einen zentralen Platz ein. Eltern mit psychischen oder Suchterkrankungen beeinflussen das Leben ihrer Kinder in vielfältiger Weise. Dies führt oft zu Beeinträchtigungen in der Kinderbetreuung, im Erziehungsverhalten und zu Konflikten im sozialen Umfeld. Kinder in solchen Situationen haben ein erhöhtes Risiko, selbst psychische Erkrankungen zu entwickeln. Der Ausschuss für Soziales wird über die Bereitstellung von Mitteln (50.000 Euro) für spezielle Angebote zugunsten dieser Kinder beraten.

Im Anschluss an die Diskussion über Kinder stehen die ältesten Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises im Fokus. Der Ausschuss nimmt den Bericht über den aktuellen Stand der Kreisseniorenplanung (2017 bis 2027) zur Kenntnis. Die Kommunale Pflegekonferenz (KPK) des Landkreises, eingeführt im Jahr 2020, ermöglicht die Vernetzung aller relevanten Akteure, die Identifizierung akuter Herausforderungen in der Pflege und die Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Kreisseniorenplans. Die Ausschussmitglieder werden über die erneute Teilnahme des Rhein-Neckar-Kreises am Förderaufruf „Kommunale Pflegkonferenzen BW – Netzwerke für Menschen weiterentwickeln“ beraten.

Abschließend erhalten die Ausschussmitglieder Kenntnis vom Schlussbericht zum strategischen Ziel „Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist gefördert“. Mitteilungen und Anfragen runden die öffentliche Sitzung ab, bevor der Ausschuss für Soziales zu einer nichtöffentlichen Sitzung übergeht.

Die Dokumente zur Sitzung können auf der Kreis-Homepage unter diesem Link eingesehen werden.

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