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Richtfest am Berliner UBA-Gründungsstandort: Denkmalgeschütztes Dienstgebäude wird zum Klimaschutz-Modellprojekt

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In Berlin-Grunewald schreitet die Modernisierung des geschichtsträchtigen Dienstgebäudes des Umweltbundesamtes voran. Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, wurde am gestrigen Donnerstag das Richtfest auf der Großbaustelle gefeiert. Der prägnante Komplex am Bismarckplatz, der seit 1974 als Hauptsitz und später als Berliner Dienstsitz fungierte, wird seit November 2024 grundlegend schadstoffsaniert und energetisch modernisiert.

Das Bauvorhaben gilt als Modellprojekt des Bundes für die Sanierung von historischem Gebäudebestand. Die Herausforderung liegt darin, den strengen Denkmalschutz des Bauwerks aus den 1930er-Jahren mit höchsten Klimaschutzanforderungen zu vereinen. Neben einer modernen Fassaden- und Dachdämmung werden unter anderem Photovoltaikanlagen auf den zum Innenhof gelegenen Dachflächen installiert. Ziel ist ein weitgehend treibhausgasneutraler und barrierefreier Standort, der mit dem Nachhaltigkeits-Gütesiegel in Gold ausgezeichnet werden soll.

Nach der für Anfang 2028 geplanten Fertigstellung bietet der Komplex Platz für 590 moderne Arbeitsplätze. Neben dem Umweltbundesamt werden dort künftig auch mehrere wissenschaftliche Regierungsbeiräte und Gremien für Klima- und Umweltfragen einziehen. Zudem öffnet sich die Behörde für die Bevölkerung: Eine integrierte Bibliothek mit Bürgerservice sowie öffentliche Ausstellungsflächen sollen das Umweltbundesamt am Bismarckplatz als bürgernahe Institution etablieren.

Redaktion
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