Wer beim Neuwagenkauf hartnäckig verhandelt, kann derzeit massiv sparen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des ADAC, bei der Testkäufer bundesweit die Rabattbereitschaft von Autohändlern unter die Lupe genommen haben.
In fast 90 Prozent der Fälle gewährt der Handel demnach Preisnachlässe auf den Listenpreis. Während Kleinstwagen-Hersteller wie Leapmotor nur geringe Spielräume bieten, reduzierten BMW-Händler den Kaufpreis im Schnitt um über elf-tausend Euro.
Die Studie verdeutlicht, dass bereits beim ersten Angebot in drei Viertel der Fälle proaktiv Rabatte angeboten werden.
Besonders auffällig waren die Strategien von Mercedes-Benz und dem chinesischen Hersteller BYD, die bereits im Online-Konfigurator feste Nachlässe von bis zu 15-tausend Euro auswiesen. Der ADAC rät Käufern zudem zum Vergleich verschiedener Standorte derselben Marke. So schwankten die Angebote bei Toyota regional um mehr als 20 Prozentpunkte.
Auch mehrfaches Nachhaken lohnt sich: Zwar zeigten sich viele Verkäufer bei der dritten Nachfrage reserviert, doch konnten in Einzelfällen auch dann noch vierstellige Zusatz-Rabatte erzielt werden. Untersucht wurden insgesamt 14 Modelle, darunter sieben Elektroautos und sieben Verbrenner.














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