In Baden-Württemberg schrumpfen die Anbauflächen für Heidelbeeren kontinuierlich. Wie das Statistische Landesamt zum heutigen Tag der deutschen Heidelbeere am 7. Juli bekannt gab, hat der Anbau der blauen Frucht im Südwesten seinen Zenit überschritten. Nach dem historischen Höhepunkt im Jahr 2019, als noch auf 82 Hektar Heidelbeeren geerntet wurden, ist die Tendenz seither rückläufig.
Zuletzt bauten im Land noch 68 spezialisierte Betriebe die Kulturheidelbeere auf einer Gesamtfläche von 62 Hektar an. Damit liegt die Beere im regionalen Freiland-Vergleich nur noch auf Platz fünf. Deutlich größere Flächen nehmen im Südwesten weiterhin Schwarze Johannisbeeren mit knapp 500 Hektar sowie Rote und Weiße Johannisbeeren ein, gefolgt von Himbeeren und Aroniabeeren.
Immerhin ein kleiner Teil der heimischen Heidelbeer-Produktion setzt auf Nachhaltigkeit: Rund 13 Prozent der aktuellen Gesamtfläche, umgerechnet etwa acht Hektar, werden im Land inzwischen nach strengen ökologischen Kriterien bewirtschaftet.













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