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Rund 111.400 Kinder starten in Baden-Württemberg in die Schule

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Rund 111.400 Kinder starten in Baden-Württemberg in die Schule
Symbolfoto ©jubu

Für die meisten Kinder geht es an die Grundschule

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres startet für viele Kinder in Baden-Württemberg auch die Schulzeit. Nach einer Schätzung des Statistischen Landesamtes werden in diesem Jahr rund 111.400 Schülerinnen und Schüler eingeschult. Die große Mehrheit von etwa 90.700 Kindern wird eine Grundschule besuchen. Weitere rund 13.300 Kinder beginnen an einer Grundschule, die mit einer Gemeinschaftsschule verbunden ist. Etwa 1.900 Kinder werden an einer Freien Waldorfschule eingeschult und rund 5.300 Kinder beginnen ihre Schulzeit an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum.

Bei den Zahlen für das neue Schuljahr handelt es sich zunächst um Schätzungen. Die tatsächlichen Einschulungszahlen werden erst im Oktober im Rahmen der amtlichen Schulstatistik erhoben und anschließend ausgewertet.

Fast 90 Prozent wurden im regulären Alter eingeschult

Wie sich der Zeitpunkt der Einschulung entwickelt, zeigen die bereits vorliegenden Zahlen für das vergangene Schuljahr 2025/26. Damals wurden insgesamt 105.232 Kinder an einer Grundschule oder einer Grundschule im Verbund mit einer Gemeinschaftsschule eingeschult. Davon kamen 89,8 Prozent im regulären Alter in die Schule. Das bedeutet, dass sie bis zum damals geltenden Einschulungsstichtag am 30. Juni 2025 sechs Jahre alt waren.

Weitere 5,4 Prozent der Kinder wurden früh eingeschult. Sie wurden erst nach dem Stichtag sechs Jahre alt, kamen aber trotzdem bereits in die Schule. 4,8 Prozent wurden dagegen spät eingeschult. Insgesamt ist damit der Anteil der Kinder gestiegen, die zum regulären Zeitpunkt mit der Schule beginnen.

Frühe Einschulungen werden seltener

Der Anteil der früh eingeschulten Kinder ging gegenüber dem Schuljahr 2024/25 um 0,7 Prozentpunkte zurück. Allerdings gibt es innerhalb Baden-Württembergs weiterhin deutliche regionale Unterschiede. In der Stadt Heidelberg wurden 9,9 Prozent der Kinder vorzeitig eingeschult. Das war der höchste Anteil im Land. Im Zollernalbkreis waren es dagegen lediglich 2,8 Prozent und damit landesweit am wenigsten.

Auch die Zahl der zurückgestellten Kinder wird in der Statistik erfasst. Ihr Anteil stieg erstmals wieder an und erreichte 3,7 Prozent. Trotz dieses Anstiegs liegt er deutlich niedriger als noch vor einigen Jahren. Im Schuljahr 2017/18 waren 10,7 Prozent der Kinder zurückgestellt worden.

Einschulungsstichtag wurde mehrfach verändert

Beim Vergleich mit früheren Schuljahren muss berücksichtigt werden, dass sich die Regeln für das Einschulungsalter verändert haben. Im Schuljahr 2017/18 lag der Stichtag beispielsweise noch drei Monate später. Damals wurden Kinder regulär eingeschult, wenn sie bis zum 30. September sechs Jahre alt wurden.

Der Einschulungsstichtag wurde in den vergangenen beiden Jahrzehnten mehrfach verändert. Die bislang letzte Änderung erfolgte 2022. Seitdem gilt in Baden-Württemberg der 30. Juni als Stichtag. Kinder, die bis zu diesem Datum sechs Jahre alt werden, gehören grundsätzlich zum regulären Einschulungsjahrgang.

Zahlen für das neue Schuljahr sind zunächst eine Schätzung

Die Schätzung der Einschulungszahlen wird von den Statistischen Landesämtern im Auftrag des Statistischen Bundesamtes vorgenommen. Da zu Beginn des Schuljahres noch keine vollständigen tatsächlichen Zahlen vorliegen, werden dafür unter anderem die Entwickl

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