Viele Schulartikel kosten zum neuen Schuljahr mehr
Zum Beginn des neuen Schuljahres müssen viele Familien wieder Hefte, Stifte, Papier und andere Dinge für den Schulalltag kaufen. Einige dieser Produkte sind im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich teurer geworden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg kosteten Schulhefte sowie Mal- und Zeichenblöcke im August 2026 durchschnittlich 8,0 Prozent mehr als im August 2025.
Damit stiegen die Preise für diese Artikel wesentlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt. Die allgemeine Inflationsrate in Baden-Württemberg lag im August 2026 bei 2,6 Prozent. Das bedeutet, dass Waren und Dienstleistungen im Durchschnitt 2,6 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor.
Auch Papierwaren sind teurer
Neben Schulheften und Zeichenblöcken verteuerten sich weitere Papierprodukte. Für Briefumschläge, Briefblöcke und Briefpapier mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im August 2026 durchschnittlich 3,8 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Druckerpapier wurde innerhalb eines Jahres um 3,0 Prozent teurer.
Die Preissteigerungen fielen damit bei diesen Produkten zwar geringer aus als bei Schulheften sowie Mal- und Zeichenblöcken, lagen aber ebenfalls über der allgemeinen Inflationsrate beziehungsweise in deren Nähe.
Stifte und Schulranzen wurden günstiger
Nicht alle typischen Anschaffungen zum Schulbeginn sind teurer geworden. Bei einigen Produkten gingen die Preise sogar zurück. Füllhalter, Kugelschreiber, Füllerpatronen und ähnliche Schreibwaren kosteten im August 2026 durchschnittlich 1,1 Prozent weniger als im August 2025.
Auch bei Schulranzen und Schulrucksäcken sanken die Preise. Sie waren im August dieses Jahres im Durchschnitt 1,3 Prozent günstiger als im entsprechenden Vorjahresmonat.
Verbraucherpreisindex basiert auf dem Jahr 2020
Die Preisentwicklung wird mit dem Verbraucherpreisindex gemessen. Dieser Index zeigt, wie sich die Preise für Waren und Dienstleistungen verändern, die private Haushalte kaufen. Das Statistische Landesamt veröffentlicht dazu regelmäßig ausführliche Ergebnisse für Baden-Württemberg.
Der Verbraucherpreisindex wird in bestimmten Abständen überarbeitet und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Seit dem Berichtsmonat Februar 2023 wird das Jahr 2020 als Basis verwendet. Der durchschnittliche Verbraucherpreisindex des Jahres 2020 wurde dabei auf den Wert 100 gesetzt. Von diesem Ausgangswert aus lässt sich nachvollziehen, wie sich die Verbraucherpreise seitdem entwickelt haben.












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