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Ein 33-jähriger Autofahrer kam am Montagabend auf der B 39 bei Sinsheim „vom rechten Weg“ ab und landete im Acker. Der 33-Jähriger war gegen 20.45 Uhr mit seinem 5er-BMW auf der B 39 von Sinsheim-Steinsfurt in Richtung Kirchhardt unterwegs. Auf einer Steigungsstrecke kam er auf regennasser Fahrbahn, offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Ablenkung durch Nutzung eines Mobiltelefons, nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Acker. Durch eine Polizeistreife, denen der Unfall durch Zeugen gemeldet worden war, konnte das Fahrzeug und der Fahrer im Acker stehend angetroffen werden.

Die Beamten bemerkten sofort deutlichen Alkoholgeruch im Atem des Mannes. Hierauf angesprochen, entgegnete er den Polizisten, dass er erst nach dem Unfall zwei Flaschen Bier getrunken hätte. Die leeren Flaschen waren jedoch weder im Fahrzeug, noch im näheren Umkreis aufzufinden. Einen Alkoholtest wollte der 33-Jährige nicht durchführen. Als er daraufhin zum Polizeirevier Sinsheim mitgenommen werden wollte, weigerte er sich zunächst, folgte den Beamten dann dennoch freiwillig zum Polizeifahrzeug. Auch einer Blutprobe stimmte er zunächst ebenfalls nicht zu. Als er daraufhin nochmals auf die einschlägigen Rechtsvorschriften hingewiesen wurde, stimmte er schließlich doch zu. Da er angegeben hatte, erst nach dem Unfall Alkohol getrunken zu haben, mussten ihm zwei Blutproben im Abstand von 30 Minuten genommen werden, um die Alkoholkonzentration zum Unfallzeitpunkt festzustellen.

Das Fahrzeug wurde schließlich durch einen Abschleppdienst aus dem Acker geborgen und abgeschleppt. Inwiefern ein Flurschaden am Acker und Sachschaden am Fahrzeug entstanden war, ist derzeit noch unklar.

Gegen den Mann wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt, sein Führerschein wurde einbehalten.

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