Sinsheim. Auf mehreren Sinsheimer Gemarkungen setzen örtliche Jagdpächter seit einigen Wochen sogenannte Krefelder Fuchsfallen ein. Mit den Fallen werden vor allem Füchse, aber auch Marder und Waschbären bejagt. Die Stadt Sinsheim hat die Jagdpächter bei der Anschaffung der Fallen mit insgesamt rund 5.000 Euro unterstützt.
Nach Angaben der Stadt soll die Bejagung dazu beitragen, gefährdete Arten der Feldflur wie Rebhuhn, Fasan und Feldhase zu schützen. Insbesondere bodenbrütende Vogelarten stehen unter anderem durch Fressfeinde unter Druck. Die Tiere werden in den Fallen lebend gefangen. Wird eine Falle ausgelöst, erhält der zuständige Jäger eine Nachricht auf sein Mobiltelefon und muss die Falle unverzüglich kontrollieren.
Die Stadt weist zugleich darauf hin, dass die langfristige Entwicklung der Bestände vor allem von geeigneten Lebensräumen abhängt. Die laufende Biotopverbundplanung soll deshalb einen besonderen Schwerpunkt auf die Schaffung und Verbesserung von Lebensräumen für Feldvögel wie das Rebhuhn legen. Auf städtischen Flächen sollen in den kommenden Jahren entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.











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