Der Sinsheimer Gemeinderat hat heute Abend beschlossen, 2,8 Hektar städtischer Fläche auf der Gemarkung Reihen für die Errichtung eines Freiflächen-PV-Projektes entlang der A6 zu verpachten.
Der Park soll neben der A6 zwischen Bad Rappenau und Sinsheim-Steinsfurt entstehen. Etwa zwei Kilometer vor der Abfahrt Steinsfurt in Richtung Mannheim, zwischen der Bundesstraße 39 und der Autobahn gelegen. Das geplante Solarpark-Projekt im Gewann „Hammelacker“ soll sich auf maximal elf Hektar erstrecken und liegt nördlich der Autobahn A6.
Der Beschluss beinhaltet die grundsätzliche Zustimmung zum Vorhaben der Stromernte GmbH & Co. KG und eine positive Stellungnahme im Rahmen des notwendigen Zielabweichungsverfahrens beim Regierungspräsidium Karlsruhe.
Die Stadt Sinsheim erwartet über die Vertragslaufzeit von 30 bis 35 Jahren potenzielle Einnahmen von rund 960.000 bis 1.120.000 Euro aus Pacht und Beteiligung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die jährlichen Pachteinnahmen belaufen sich auf mindestens 5.000 Euro pro Hektar.
Der Vorhabenträger beabsichtigt zudem, die Standortkommune freiwillig mit bis zu 0,2 Cent je eingespeister Kilowattstunde zu beteiligen, was bei der erwarteten jährlichen Stromerzeugung von ca. neun Millionen kWh rund 18.000 Euro jährlich ausmachen würde. Die Freiflächenphotovoltaikanlage ist auf Flächen längs von Autobahnen im 200-Meter-Abstand zum äußersten Fahrbahnrand privilegiert.
Die Verwaltung wurde beauftragt, eine entsprechende Nutzungsvereinbarung mit einer Laufzeit von 30 Jahren und einer Verlängerungsoption von bis zu fünf Jahren zu erarbeiten.













Rückmeldung an den Autor?