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So arbeiten Behörden in Heidelberg gemeinsam gegen Jugendkriminalität

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So arbeiten Behörden in Heidelberg gemeinsam gegen Jugendkriminalität
Gute Stimmung bei der symbolischen Schlüsselübergabe (von links): Marco Grübbel, Leiter des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg Mannheim und Heidelberg, Leitender Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen, Justizministerin Marion Gentges, Staatssekretär des Innern Thomas Blenke, Ulrike Schäfer (Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Mannheim), Landrat Stefan Dallinger und der Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. ©LRA

In Heidelberg ist am vergangenen Freitag das neue „Haus des Jugendrechts“ offiziell eingeweiht worden. In der Haberstraße im Stadtteil Rohrbach arbeiten künftig Vertreter der Staatsanwaltschaft, der Polizei sowie der Jugendhilfe von Stadt und Rhein-Neckar-Kreis unter einem Dach zusammen. Ziel der Einrichtung ist es, durch kurze Wege und eine engere Abstimmung schneller auf Straftaten junger Menschen zu reagieren und kriminelle Karrieren frühzeitig zu stoppen.

Justizministerin Marion Gentges bezeichnete die Eröffnung als Fortsetzung einer baden-württembergischen Erfolgsgeschichte. Durch die räumliche Nähe können Sanktionen und pädagogische Hilfsangebote nun besser verzahnt werden. Landrat Stefan Dallinger betonte zudem, dass das Haus nicht nur für Heidelberg, sondern auch für weite Teile des Landkreises zuständig sei und man die Region als gemeinsamen Sozialraum begreife. Das Konzept setzt im Jugendstrafrecht vor allem auf den Erziehungsgedanken: Während die Polizei die Taten aufklärt, begleitet die Jugendhilfe die Betroffenen durch das gesamte Verfahren und bietet Perspektiven für ein straffreies Leben. Das Heidelberger Haus ist das mittlerweile 14. seiner Art in Baden-Württemberg.

Redaktion
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