Aus aller Welt

So machen Sie Ihr Auto fit für den Winter

0

Die kalten Temperaturen können für Autofahrer zu einer echten Herausforderung werden. Kälte, Schnee und Eis auf den Straßen verlangen viel mehr als nur Konzentration. Wichtig ist hier vor allem ein gut vorbereitetes Fahrzeug. Wer darauf achtet, sein Auto winterfit zu machen, profitiert von einer erhöhten Sicherheit. Es gibt einige Dinge, die man einfach selbst erledigen kann. Dann gibt es auch wieder Dinge, die besser von einer Werkstatt übernommen werden sollten. Wie Sie Ihr Auto bestens für den Winter vorbereiten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Reifen wechseln – Winterreifen sind Pflicht

In vielen Regionen sind Winterreifen vorgeschrieben. Das bedeutet, dass Sie Ihre Reifen wechseln müssen, sobald auf den Straßen Schnee, Matsch oder Eis liegen. Wer viel unterwegs ist im Winter, sei es zur Arbeit, in die Berge oder zu einem Wettanbieter ohne Oasis, dann sollten Sie viel Wert auf die richtige Bereifung legen. Hier sind einige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • die Reifen müssen eine Profiltiefe von mindestens 4 mm aufweisen
  • das Herstellungsdatum (DOT-Nummer) sollte nicht älter als 6 Jahre sein.
  • achten Sie darauf, dass der Luftdruck stimmt (kalte Temperaturen können diesen oft unbemerkt senken)

Winterreifen erkennt man einfach am Schneeflockensymbol. Sie haben auch die Wahl, sich für Ganzjahresreifen zu entscheiden. Doch sind diese nur erlaubt, wenn Sie auch für den Winterbetrieb zugelassen sind.

Batterie checken – die häufigste Pannenursache

Kalte Temperaturen machen vor allem unserer Autobatterie zu schaffen. Immer wieder kommt es vor, dass ältere Batterien im Winter schnell ihren Geist aufgeben. Deshalb empfiehlt es sich, wenn Sie Ihre Batterie in einer Werkstatt prüfen lassen. Dieser Service wird in der Regel in den meisten Werkstätten kostenlos angeboten.

Brauchen Sie öfter Starthilfe, sollte dies ein Zeichen sein. Das bedeutet, dass die Batterie bereits schwach ist und sie ersetzt werden muss. Mit einer neuen Batterie sparen Sie sich im Ernstfall viele Nerven und den Abschleppdienst.

Frostschutz nicht vergessen

Nicht nur der Motor braucht im Winter Schutz vor Frost. Auch Kühler, Wischwasser und Türschlösser sollten vorbereitet sein. Hier eine Checkliste für den Frostschutz:

  • Kühlwasser mit Frostschutz prüfen
  • Scheibenwischwasser auffüllen (Wintermischung)
  • Gummidichtungen mit Pflegemittel behandeln
  • Türschlossenteiser ins Handschuhfach legen
  • Eiskratzer griffbereit halten
  • Enteisungsspray für Scheiben einpacken

Lichtanlage kontrollieren

Im Winter spielt eine gute Sicht eine besonders wichtige Rolle. Dunkelheit, Nebel und Schneefall fordern die Beleuchtung stark. Alle Lampen sollten deshalb regelmäßig geprüft werden. Dazu gehören zum Beispiel das Fernlicht, Bremslicht, Rückfahrlicht und die Blinker.

Im Herbst werden oft unterschiedliche Lichttests für Fahrzeuge angeboten. Ebenfalls sollten Sie Ihrer Scheinwerfer einer Reinigung unterziehen. Schnee und Salz können sich hier schnell festsetzen, wodurch das Licht gedämpft werden kann.

Wischerblätter und Sicht prüfen

Im Winter sind gut funktionierende Scheibenwischer ein Muss. Sind sie bereits in die Jahre gekommen, können sie für eine schlechte Sicht sorgen. Lassen Sie die Wischerblätter einmal im Jahr austauschen. Am besten bietet sich für den Wechsel der Herbst an.

Türgummis und Schlösser pflegen

Es kann sehr ärgerlich sein, wenn die Türen einmal gefroren sind. Sie können dadurch auch beschädigt werden. Es gibt spezielle Gummidichtungen, mit welchen man Türen und Kofferraum behandeln kann. So bleibt das Gummi geschmeidig und friert nicht fest. Es empfiehlt sich außerdem, dass die Türschlösser gepflegt werden. Abdeckkappen bieten ebenfalls einen guten Schutz in diesem Bereich.

Notfallausrüstung ins Auto legen

Immer wieder kann es passieren, dass man im Winter im Stau steckt oder das Auto stehen bleibt. In diesem Fall müssen Sie gut ausgerüstet sein. Sollte eine längere Fahrt anstehen oder Sie fahren oft in abgelegenen Gebieten, dann rüsten Sie sich am besten mit einer kleinen Winter-Notfallausrüstung aus:

  • Decke oder Schlafsack
  • Starthilfekabel
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Warnweste & Warndreieck
  • Handschuhe & Mütze
  • etwas zum Trinken

Möchte man auf Nummer sicher gehen, dann kann man auch noch eine Powerbank fürs Handy einpacken.

Innenraum vorbereiten

Immer wieder trägt man im Winter Nässe und Schnee in die Innenräume des Autos. Dies kann nicht nur zu Feuchtigkeit führen, sondern auch zu beschlagenen Scheiben. Im Winter eignen sich Gummimatten besser als Stoffmatten. Diese sammeln die Nässe besser. Eine kleine Anti-Beschlag-Matte auf dem Armaturenbrett kann zusätzlich helfen. Wichtig ist, dass Sie das Auto regelmäßig lüften, auch wenn es draußen kalt ist. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit im Auto gesenkt.

Waschanlage trotz Frost? Ja!

Auch im Winter sollte man das Auto regelmäßig waschen. Salz und Schneematsch können den Lack schnell angreifen. Wichtig ist, dass Sie eine Waschstraße mit Unterbodenwäsche auswählen. So wird auch das Fahrwerk vom aggressiven Salz befreit. Nach dem Waschen müssen die Gummidichtungen wieder mit dem passenden Pflegemittel behandelt werden. Gehen Sie sicher, dass alle Türen gut getrocknet sind.

Mit guter Vorbereitung sicher durch den Winter

Es ist in der kalten Jahreszeit, das A und O das Auto gut vorzubereiten. Die meisten Dinge sind auch sehr schnell erledigt. Sie können sich mit einem winterfesten Auto viel Geld, Zeit und Ärger sparen. Mit unserer Checkliste können Sie sichergehen, dass Ihr Auto bestens für den Winter vorbereitet ist.

Redaktion
Senden Sie uns Ihren Beitrag oder Veranstaltungshinweis mit Klick auf den Button gerne zu.

Rückmeldung an den Autor?

Fehler entdeckt? Feedback? Jederzeit gerne per Mail oder telefonisch.

Das könnte Sie auch interessieren