Autofahrer in Deutschland und den europäischen Nachbarländern müssen sich am kommenden Wochenende auf massive Verzögerungen und lange Staus einstellen. Mit dem Ferienstart in Hamburg, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind nun fast alle Schülerinnen und Schüler bundesweit unterwegs – Ausnahmen bilden lediglich noch Baden-Württemberg und Bayern. Neben dem inländischen Urlaubsverkehr sorgt der internationale Transitverkehr für voll besetzte Routen.
Die größte Staugefahr besteht am Freitagnachmittag, wenn Berufs- und Reiseverkehr aufeinandertreffen, sowie am Samstagvormittag. Auch am Sonntag wird durch Rückreisen mit dichtem Verkehr gerechnet. Erschwert wird die Lage durch mehr als 1.000 Autobahnbaustellen. Entlastung soll das erweiterte Samstags-Sommerfahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen bringen, das auf besonders belasteten Strecken von 7 bis 20 Uhr gilt. Regional sind vor allem die A5 Karlsruhe–Basel, die A6 Mannheim–Nürnberg sowie die A8 Karlsruhe–Stuttgart–München betroffen.
Auch im Ausland ist Geduld gefragt. In Österreich sorgen Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn für erhebliche Belastungen; zudem startet in Tirol am Montag, den 13. Juli 2026, wieder die Lkw-Blockabfertigung. In der Schweiz bildet die Gotthard-Route das Hauptnadelöhr. Um den Ausweichverkehr durch Wohnorte zu verhindern, greifen an den Wochenenden wieder strikte Abfahrtssperren – in Deutschland betrifft dies unter anderem Bereiche der A7 im Ostallgäu sowie die A8 in Oberbayern. Aufgrund anhaltender Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland wird zudem zu Geduld an den Übergängen geraten. Der Verbraucherschutz empfiehlt, bei der erwarteten Sommerhitze unbedingt ausreichend Getränke mitzuführen.













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