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Sorge vor Nahost-Konflikt treibt Ölpreis nach oben

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Sorge vor Nahost-Konflikt treibt Ölpreis nach oben

Kraftstoffpreise steigen spürbar

Autofahrer in Deutschland müssen an den Tankstellen derzeit deutlich mehr bezahlen. Laut der aktuellen Auswertung des ADAC sind die Spritpreise auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2024 geklettert. Ein Liter Super E10 verteuerte sich im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro. Noch stärker fiel der Anstieg bei Diesel aus: Hier stieg der Preis um 2,9 Cent auf durchschnittlich 1,740 Euro pro Liter.

Hintergrund der Entwicklung ist die wachsende Sorge vor einem neuen Krieg im Nahen Osten, die den Rohölpreis der Sorte Brent auf knapp 71 US-Dollar pro Barrel getrieben hat. Experten beobachten dabei besonders die Lage an der Straße von Hormus, da bei einer Eskalation zwischen dem Iran und den USA Lieferunterbrechungen befürchtet werden. Trotz der aktuellen Teuerung weist der ADAC darauf hin, dass die Preise im Jahr 2024 bei ähnlichem Niveau bereits deutlich höhere Ölnotierungen und einen schwächeren Euro zur Basis hatten. Verbrauchern wird geraten, die täglichen Preisschwankungen zu nutzen und vorzugsweise abends zu tanken, um im Schnitt bis zu 13 Cent pro Liter gegenüber den Morgenstunden zu sparen.

Redaktion
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