In Heidelberg haben hochrangige Vertreter der Sozialpartner über die strategische Ausrichtung des regionalen Arbeitsmarktes beraten. Unter dem Titel „Standort stärken, Zukunft gestalten“ trafen sich Ende Januar Verantwortliche der Agentur für Arbeit, der IG Metall sowie des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall.
Hintergrund der Gespräche ist der dynamische Wandel durch Digitalisierung und den demografischen Wandel. Andreas Thome, Geschäftsführer der Heidelberger Arbeitsagentur, betonte dabei die Bedeutung eines engen Schulterschlusses zwischen Unternehmen und Beschäftigten, um den Standort nachhaltig zu sichern.
In der Diskussion wurden konkrete Instrumente wie die Kurzarbeit in Verbindung mit Qualifizierung sowie Zukunftstarifverträge als Schlüssel zur Beschäftigungssicherung hervorgehoben. Heiko Maßfeller von der IG Metall unterstrich, dass sichere Arbeitsplätze das Ergebnis einer starken Mitbestimmung und gezielter Weiterbildung seien. Trotz der großen Transformation betonten die Partner, dass sich die Region aktuell nicht in einer Krise befinde, die Veränderungen der Tätigkeitsprofile jedoch eine frühzeitige Planung und Vernetzung erfordern.







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