Topthema

Sprit-Schock: In DIESEN Bundesländern werden Autofahrer gnadenlos abkassiert

0
Sprit-Schock: In DIESEN Bundesländern werden Autofahrer gnadenlos abkassiert

Wo Sie noch sparen können

Der Preis-Wahnsinn erreicht eine neue Dimension: Nach dem dramatischen Anstieg durch den Krieg im Nahen Osten zeigt der aktuelle ADAC-Check ein gewaltiges Gefälle an deutschen Zapfsäulen! Während die 2-Euro-Marke vielerorts Geschichte ist, gibt es Regionen, die den Preis-Druck etwas abfedern – Gehören Sie zu den Gewinnern oder den Verlierern?

Die Lage an den deutschen Tankstellen ist so angespannt wie lange nicht mehr. Der Krieg im Nahen Osten hat die Preise für Benzin und Diesel bundesweit in die Höhe getrieben. Doch wer glaubt, dass überall der gleiche „Einheitspreis“ herrscht, irrt gewaltig. Eine aktuelle Auswertung des ADAC vom 12. März 2026 (Stand 11 Uhr) offenbart: Wo Sie in Deutschland wohnen, entscheidet derzeit massiv darüber, wie tief Sie für eine Tankfüllung in die Tasche greifen müssen.


Die Schandmauer: Hier ist Tanken am teuersten

Besonders in der Mitte und im Osten Deutschlands blicken Autofahrer derzeit fassungslos auf die Preistafeln. Die 2-Euro-Marke ist hier längst keine Ausnahme mehr, sondern traurige Realität.

Spitzenreiter beim Benzin-Preis: Hessen

Wer in Hessen tankt, trägt aktuell die schwerste Last. Mit einem Durchschnittspreis von 2,017 Euro für einen Liter Super E10 ist das Bundesland das teure Schlusslicht im Ranking. Dicht gefolgt wird Hessen von Brandenburg, wo Autofahrer im Mittel 2,012 Euro auf den Tisch legen müssen.

Diesel-Drama in Brandenburg

Noch härter trifft es die Dieselfahrer im Nordosten. In Brandenburg ist der Selbstzünder-Kraftstoff mit 2,156 Euro pro Liter bundesweit am teuersten. Hessen liegt hier mit 2,136 Euro nur knapp davor auf dem vorletzten Platz.


Die Spar-Oasen: Wo der Südwesten lacht

Wie so oft zeigt sich das Saarland als das Paradies für Sparfüchse. Gemeinsam mit Rheinland-Pfalz bildet es die preisliche Speerspitze der günstigsten Regionen.

  • Super E10: Im Saarland zahlen Sie im Schnitt nur 1,969 Euro. Das sind satte 4,8 Cent weniger als in Hessen. Auf Platz zwei folgt Rheinland-Pfalz mit 1,973 Euro.

  • Diesel-Tiefstpreise: Hier teilen sich Rheinland-Pfalz und das Saarland den Thron mit einem Durchschnittswert von 2,088 Euro. Im Vergleich zu Brandenburg sparen Sie hier stolze 6,8 Cent pro Liter.


Das Polen-Rätsel: Warum die Grenze nicht immer hilft

Interessanterweise zeigt die ADAC-Analyse, dass die Nähe zu unserem Nachbarland Polen – wo Kraftstoff traditionell deutlich günstiger ist – kein Garant für niedrige Preise auf deutscher Seite ist.

Während Brandenburg trotz Grenzähe das teuerste Pflaster ist, sieht es in Sachsen ganz anders aus: Das Bundesland belegt bei Super E10 einen starken dritten Platz direkt hinter den Spitzenreitern aus dem Südwesten. Mecklenburg-Vorpommern sortiert sich hingegen im preislichen Mittelfeld ein. Die Sogwirkung der günstigen polnischen Tankstellen wirkt also höchst unterschiedlich auf die deutschen Nachbarregionen.


So retten Sie Ihr Budget: Die ADAC-Experten-Tipps

Auch wenn die Preise insgesamt auf einem extrem hohen Niveau stagnieren, gibt es Strategien, um den Schaden zu begrenzen. Der ADAC hat für seine Untersuchung die Daten von mehr als 14.000 Tankstellen ausgewertet und rät zu folgenden Maßnahmen:

  1. Konsequenter Preisvergleich: Nutzen Sie Apps der Markttransparenzstelle, um die günstigste Station in Ihrem Umkreis zu finden.

  2. Die richtige Uhrzeit wählen: Tanken Sie nach Möglichkeit in den Abendstunden. Die Erfahrung zeigt, dass man hier im Vergleich zum teuren Morgen meist einige Cent pro Liter sparen kann.

  3. Geringere Unterschiede nutzen: Zwar sind die Preisdifferenzen zwischen den Ländern mit maximal 6,8 Cent etwas geringer als in der Vergangenheit, aber bei einer 50-Liter-Tankfüllung summiert sich die Ersparnis dennoch auf mehrere Euro.

Redaktion
Senden Sie uns Ihren Beitrag oder Veranstaltungshinweis mit Klick auf den Button gerne zu.

Rückmeldung an den Autor?

Fehler entdeckt? Feedback? Jederzeit gerne per Mail oder telefonisch.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zu Topthema