Die Zahl der landwirtschaftlichen Nutztiere in Baden-Württemberg ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant geblieben. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden im Mai dieses Jahres rund 870.000 Rinder gezählt, was einem minimalen Rückgang von 0,2 Prozent entspricht. Während der Bestand an Milchkühen leicht sank, gab es bei den Mutterkühen und insbesondere bei den Kälbern einen deutlichen Zuwachs. Letzterer erreichte mit über 171.000 Tieren den höchsten Wert seit drei Jahren.
Der Schweinebestand im Land blieb mit 1,24 Millionen Tieren im Vorjahresvergleich unverändert, allerdings mit Verschiebungen in den Altersklassen: Während die Zahl der Zuchtsauen und Ferkel zulegte, ging die Menge der Mastschweine um zwei Prozent zurück. Ungeachtet der stabilen Tierzahlen setzt sich das Höfesterben in der Branche fort. Die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe in Baden-Württemberg verringerte sich im vergangenen Jahr deutlich um fast sechs Prozent auf nur noch 1.400 Höfe.













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