Letzter Transport mit Hilfsgütern für Kitas gestartet
Die Stadt Sinsheim beendet nach fast vier Jahren ihr direktes Engagement in der Ukraine-Hilfe. Zum Jahreswechsel hat der letzte organisierte Transport mit Hilfsgütern die Stadt in Richtung Osten verlassen. Mit den verbliebenen Spendengeldern in Höhe von 24.000 Euro wurden zuletzt vor allem Ausrüstungsgegenstände für Kindertageseinrichtungen finanziert.
Die private Organisation „Ukraine-Hilfe Sinsheim“ war kurz nach dem russischen Überfall im Jahr 2022 ins Leben gerufen worden. In Zusammenarbeit mit der Firma „City-Druck“ wurden seither kontinuierlich Sachspenden wie Schlafsäcke, Öfen und Stiefel gesammelt und koordiniert. Die Stadtverwaltung begründete den Rückzug damit, dass die Hilfsstrukturen direkt vor Ort in der Ukraine mittlerweile gut aufgestellt seien. Das städtische Spendenkonto wird somit geschlossen. Bürger, die weiterhin unterstützen möchten, werden gebeten, sich an große Hilfsorganisationen wie die „Aktion Deutschland Hilft“ zu wenden, die ihre Projekte in der Krisenregion fortsetzen.

Bild (City-Druck Sinsheim): Die städtische Fachkraft für Arbeitssicherheit Michael Bähr (bei der Stadt Sinsheim für die Koordinierung der Ukraine-Hilfe zuständig, l.) und Hubert Pittorf (r.) gemeinsam mit dem Fahrer des Hilfstransports vor dem letzten Transporter, der Hilfsgüter aus Sinsheim in die Ukraine brachte.














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