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Städte rüsten sich gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen: Schwammstadt kommt

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Symbolfoto ©jubu

Der Klimawandel stellt Städte vor neue Herausforderungen: Hitzeperioden, Trockenheit und Starkregen nehmen zu. Um diese Extremereignisse zu bewältigen und die Lebensqualität in Städten zu erhalten, gewinnt das Konzept der Schwammstadt an Bedeutung.

Schwammstadt: Was ist das?

Bei der Schwammstadt geht es darum, Städte so zu gestalten, dass sie Regenwasser aufnehmen, speichern und nutzen können. Grünflächen, begrünte Dächer und wasserdurchlässige Pflastersteine spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie sorgen dafür, dass Regenwasser nicht in die Kanalisation abfließt, sondern im Boden versickert.

Vorteile der Schwammstadt

Die Vorteile der Schwammstadt sind vielfältig:

  • Schutz vor Hochwasser: Durch die Speicherung von Regenwasser in der Stadt können Überschwemmungen vermieden werden.
  • Verbesserung des Mikroklimas: Pflanzen und Grünflächen kühlen die Stadt in heißen Sommermonaten und sorgen für ein besseres Luftklima.
  • Steigerung der Lebensqualität: Schwammstädte bieten mehr Grünflächen und Aufenthaltsorte für die Bewohner.
  • Entlastung der Kanalisation: Weniger Regenwasser in der Kanalisation bedeutet weniger Abwassergebühren für die Bürger.

Anpassung des Rechtsrahmens

Um die Umsetzung von Schwammstadtkonzepten zu erleichtern, muss der Rechtsrahmen angepasst werden. Das neue Klimaanpassungsgesetz, das am 1. Juli 2024 in Kraft getreten ist, bildet dafür eine wichtige Grundlage. Es verpflichtet die Länder unter anderem dazu, dafür Sorge zu tragen, dass auf der Ebene der Landkreise und Kommunen lokale Klimaanpassungskonzepte erstellt werden.

Forschungsbedarf

Neben der Anpassung des Rechtsrahmens ist auch weiterer Forschungsbedarf vorhanden. So ist es wichtig, zu klären, wie gute Beispiele und kleinräumige Ansätze Nachahmer finden können und wie Schwammstadtansätze Städte und ihr Umland im Sinne einer klimaangepassten Entwicklung besser verbinden können.

Bundesweite Maßnahmen:

  • Klimaanpassungsgesetz: Schwammstadt als Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel.
  • Förderung: Anreize für Entsiegelung, Begrünung und Regenwassernutzung.
  • Forschung: Wissenstransfer und Verbreitung von Best Practices.

Vorteile von Schwammstädten:

  • Weniger Hitze und Trockenheit: Grünflächen und Wasser kühlen die Stadt.
  • Starkregenvorsorge: Hochwasser durch Versickerung und Rückhaltung vermeiden.
  • Verbesserte Lebensqualität: Mehr Grün und Wasser für alle.

Gemeinsam für klimaresiliente Städte:

  • Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Bürgern.
  • Innovative Lösungen und zukunftsorientierte Stadtplanung.
  • Förderung nachhaltiger Lebensweisen.

Mehr Infos:

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