Autofahrer, die am kommenden Wochenende unterwegs sind, brauchen starke Nerven. Der ADAC warnt vor dichten Blechkolonnen und langen Staus auf deutschen Autobahnen und europäischen Transitstrecken. Der Grund ist eine Kombination aus der Rückreisewelle aus dem Norden und dem Beginn der zweiten Reisewelle aus dem Süden.
Mit dem Ende der Sommerferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie vielen skandinavischen Regionen kehren zahlreiche Urlauber zurück. Gleichzeitig starten Reisende aus Süddeutschland in ihre Ferien.
Die Situation wird zusätzlich durch die aktuell rund 1.250 Autobahnbaustellen verschärft. Engstellen und einspurige Abschnitte können den Verkehr zum Erliegen bringen. Der ADAC rechnet mit den größten Verkehrsspitzen am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Wer flexibel ist, sollte auf die Reisetage Dienstag bis Donnerstag ausweichen und den Berufsverkehr meiden.
Stauschwerpunkte in Deutschland sind unter anderem die A1, A3, A5, A6, A7, A8, A9, A10 sowie die Zubringer zur Ostsee. Auch im Ausland wird es voll, insbesondere auf den Transitrouten zum Süden wie der Brenner-, Fernpass- und Gotthard-Route.
Zusätzlich können stichprobenartige Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen zu Verzögerungen führen, besonders an den Autobahnübergängen Suben, Walserberg und Kiefersfelden.
Wichtig ist, dass Autofahrer bei stockendem Verkehr frühzeitig eine Rettungsgasse bilden. Bei Nichtbeachtung drohen ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.












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