Schrecksekunde für Besitzer von Sicherheitskameras: Am Montagmittag kam es zu einer massiven technischen Störung beim Smart-Home-Anbieter Reolink. Ab etwa 13:00 Uhr meldeten Nutzer aus ganz Deutschland, dass ihre Kameras über die App oder den PC-Client nicht mehr erreichbar waren. Der Fernzugriff auf das eigene Zuhause oder Firmengelände war für mehrere Stunden komplett unterbrochen.
Störung betrifft Fernzugriffe
Die Störung betraf nach aktuellen Erkenntnissen vor allem die Cloud-Infrastruktur und die P2P-Server des Herstellers.
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Fernzugriff (App/Web): Wer von unterwegs über das Mobilfunknetz oder ein fremdes WLAN auf seine Kameras zugreifen wollte, erhielt lediglich eine Fehlermeldung oder einen endlosen Ladebildschirm.
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Lokaler Zugriff: Nutzer, deren Computer oder Smartphone sich im gleichen Netzwerk (WLAN/LAN) wie die Kameras befanden, konnten aufatmen. Die lokale Kommunikation zwischen den Geräten funktionierte in den meisten Fällen weiter, da hierbei kein Umweg über die Reolink-Server notwendig ist.
Entwarnung ab 14:30 Uhr: Systeme fahren langsam wieder hoch
Nach rund eineinhalb Stunden Funkstille gab es erste Anzeichen für eine Besserung. Seit ca. 14:30 Uhr berichten erste Nutzer, dass ihre Kamerabilder in der App wieder geladen werden. Dennoch kann es aktuell noch zu Verzögerungen beim Verbindungsaufbau kommen, da sich die Systeme nach und nach stabilisieren.
Der genaue Grund für den Ausfall ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt. Experten vermuten ein Problem bei den Authentifizierungsservern oder ein fehlerhaftes Update der Server-Software.
Wurden die Ereignisse aufgezeichnet?
Für viele Nutzer stellt sich nun die Frage: Wurde während der Störung überhaupt aufgezeichnet? Hier gibt es zwei Szenarien:
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SD-Karten & NVR (Lokal): Wer eine SD-Karte direkt in der Kamera nutzt oder einen Netzwerk-Videorekorder (NVR) betreibt, kann beruhigt sein. Diese Aufzeichnungen laufen unabhängig von der Internetverbindung weiter. Die Ereignisse während des Blackouts sind also nachträglich abrufbar.
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Cloud-Aufzeichnung: Ob die Speicherung in der Reolink-Cloud während der Störung reibungslos funktionierte, ist derzeit noch unklar. Da für die Cloud-Speicherung eine aktive Serververbindung zwingend erforderlich ist, muss hier mit Lücken in der Historie gerechnet werden. Eine offizielle Bestätigung seitens Reolink steht hierzu noch aus.
Was Nutzer jetzt tun können
Sollten Ihre Kameras weiterhin als „Offline“ angezeigt werden, rät unsere Redaktion zu folgenden Schritten:
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Geduld: Da die Server schrittweise wieder online gehen, kann es einen Moment dauern, bis alle Geräte registriert sind.
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App-Neustart: Schließen Sie die Reolink-App komplett und starten Sie diese neu.
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Kein Reset notwendig: Wir raten davon ab, die Kameras während einer bekannten Serverstörung auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, da dies die Einrichtung nach der Störung unnötig erschwert.









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