Bundesstiftung Gleichstellung würdigt Veröffentlichung des Statistischen Landesamts
Eine Studie der FamilienForschung im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg ist von der Bundesstiftung Gleichstellung als Best-Practice-Beispiel ausgewählt worden. Die Veröffentlichung trägt den Titel „Gleichstellung in der Mobilität – Anregungen aus einem Workshop mit Expertinnen und Experten“ und entstand im Auftrag des baden-württembergischen Verkehrsministeriums.
Mobilität aus der Gleichstellungsperspektive
Die Studie untersucht, wie Mobilität und Geschlechtergerechtigkeit zusammenhängen und welche Anforderungen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an Verkehr und Verkehrsplanung haben. Nach den Erkenntnissen der Autorinnen und Autoren stellen insbesondere Frauen, ältere Menschen sowie Personen mit Betreuungsaufgaben besondere Ansprüche an Mobilitätsangebote.
Die Veröffentlichung enthält neben statistischen Daten auch Praxisbeispiele und Empfehlungen, wie Verkehrsplanung und Mobilitätsangebote künftig geschlechtergerechter und inklusiver gestaltet werden können. Die Handlungsempfehlungen richten sich insbesondere an Politik und Verwaltung.
Aufnahme in den Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, wurde die Studie von der Bundesstiftung Gleichstellung als Beispiel für eine gelungene Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung ausgewählt.
Die Bundesstiftung zählt zu den zentralen Einrichtungen für Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland. Sie unterstützt die Bundesregierung wissenschaftlich und fachlich und begleitet unter anderem die Erstellung der Gleichstellungsberichte der Bundesregierung, die alle vier Jahre veröffentlicht werden.
Beitrag zur sozialökologischen Transformation
Der aktuelle Gleichstellungsbericht aus dem Jahr 2025 beschäftigt sich mit der Gleichstellung in der sozialökologischen Transformation. Darin werden wissenschaftliche Analysen, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele vorgestellt. Die Studie der FamilienForschung im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg wurde dabei als gelungenes Beispiel für eine geschlechtersensible Gestaltung von Mobilität und Verkehrsplanung aufgenommen.






Rückmeldung an den Autor?