Autofahrer in Brandenburg und Bayern müssen für Kraftstoff derzeit bundesweit am tiefsten in die Tasche greifen. Wie eine aktuelle Auswertung des ADAC von über 14.000 Tankstellen zeigt, ist Brandenburg mit durchschnittlich zwei Euro und acht Cent Spitzenreiter beim Benzinpreis für Super E10. Diesel-Fahrer trifft es in Bayern am härtesten; dort kostet der Liter im Schnitt zwei Euro 21.
Am günstigsten bleibt das Tanken hingegen im Stadtstaat Bremen sowie in Nordrhein-Westfalen, wo die Preise teilweise über sechs Cent unter denen der teuersten Bundesländer liegen. Laut ADAC spielt die Nähe zu preiswerten Nachbarländern wie Polen oder Österreich kaum eine Rolle für die Preisgestaltung im Inland. Stattdessen sorge die höhere Tankstellendichte in Ballungsräumen für mehr Wettbewerb und somit für niedrigere Kosten. Seit Einführung der neuen Tankregelung am ersten April empfiehlt der Club zudem eine Umstellung der Gewohnheiten: Der preiswerteste Zeitpunkt ist nun nicht mehr der Abend, sondern die Stunde kurz vor der täglichen Preisanhebung um 12 Uhr mittags.













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