Beim Südwestrundfunk (SWR) gibt es nach monatelangem Ringen ein Tarifergebnis. In der fünften Verhandlungsrunde haben sich die Gewerkschaften ver.di, der DJV und unisono mit dem Sender auf ein umfassendes Gesamtpaket für die rund 3.500 Festangestellten und über 1.000 freien Mitarbeiter geeinigt. Die Einigung sieht vor, dass die Gehälter und Honorare durch lineare Steigerungen und zusätzliche Komponenten im Durchschnitt dauerhaft um über 5,8 Prozent angehoben werden.
Der Abschluss umfasst im Detail eine sozial gestaffelte Einmalzahlung im kommenden August, die je nach Tarifgruppe zwischen 400 und 1.600 Euro liegt. Zum Januar 2027 folgen eine lineare Erhöhung um 2,6 Prozent sowie 60 Euro mehr im Monat für Auszubildende. Ein zweiter Erhöhungsschritt um weitere 3,13 Prozent ist für Januar 2028 vereinbart. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt 35 Monate und läuft bis Ende 2028. ver.di-Verhandlungsführer Maximilian Heß sprach von einem schmerzhaften Kompromiss bei der langen Laufzeit, betonte jedoch, dass damit das Niveau des öffentlichen Dienstes erreicht und vor allem untere Einkommen gestärkt wurden.













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